Ruppersthaler Wanderweg

Ruppersthal, Weinviertel, Niederösterreich

Kleiner Tipp am Rande: bei Fotogalerie auf die Fotos klicken, dann erscheinen diese im Vollformat

Am Ignaz-J.Pleyel-Platz unterhalb der Kirche geht es los. 

Gleich darauf durchqueren wir einen Hohlweg, passieren die Lourdes-Kapelle und die Einfahrt zum Ignaz-Pleyel-Museum, um schon bald zwischen Weinstöcken gemütlich weiterzuwandern.

Trotz des wechselhaften Wetters bieten sich bereits herrliche Ausblicke, die in weiterer Folge noch spektakulärer werden. Bei traumhaftem Schönwetter sieht man sogar bis zum Ötscher.

Der Weg verläuft auf Asphaltstrecken, dann auf Forstwegen, durch Weinrieden, vorbei an Kürbisfeldern und ein Stück durch einen mehr als märchenhaften Wald, der heute jedoch sehr gatschig ist. Wir passieren kleine Kapellen, romantische Bauerngehöfte und landen bei der Jagthütte.

Heute geht es uns gut, nach über 4 Jahren ist wieder der "Ruppersthaler Wandertag", daher laden entlang der Strecke 3 Labestationen zu einer kulinarischen Pause ein. Jede Station bietet regionale Schmankerl und köstlichen Traubensaft und süffigen Wein. Und überall sammeln wir einen Stempel.

Dass wir entlang der Route, und das genau an unserem 190. Wandertag seit Beginn von ichwillwiederraus, gleich zweimal von Mutter Natur so richtig geduscht werden, möchte ich hier auch erwähnen. Nett war das nicht, aber wir halten durch, obwohl wir mittlerweile komplett durchnässt sind. Nicht mal die Regenponchos halten der Nässe stand. Dafür gibt es halt herrliche Fotos, die zeigen, wie rasch sich die Natur ändern kann.

Von der Jagthütte, gestärkt mit Traubensaft und flaumigen Gugelhupf, geht es für einige Zeit trocken weiter. Leider hat sich inzwischen ein Teil des Weges in eine Sumpflandschaft verwandelt.

Wir nehmen es mit Humor, die Natur braucht das Wasser. Der trockene Sommer war ohnehin viel zu heiß und zu lang. Wir sehen ein Mammut. Ein Turmfalke und ein Mäusebussard kreisen über unseren Köpfen, während die nächste Regenfront naht. Irgendwann erreichen wir eine Landesstraße und folgen dieser bergab zurück zum Ausgangspunkt. Der eigentliche Weg würde noch ein Stück durch den wildromantischen Steinmaißlgraben führen. Dieser soll aber lt. Hinweise von anderen Wanderern und Einheimischen heute mehr wie gatschig sein.

Zurück beim Auto, fahren wir zur letzten Labestation am Beberlberg, die wir wandertechnisch ausgelassen haben. Heute gibt es regionale Stärkung und wir holen uns das Erinnerungsgeschenk für unsere erwanderten Wanderstempel. So nett gemacht. Der Beberlberg - oder Fliegenberg - bietet eine herrliche Rastmöglichkeit. Ein schöner Abschluss einer traumhaften, wenn auch nassen Wanderung.

Strecke lt. Angabe vor Ort: Gesamt rund 10 Km

Höhenmeter lt. Angabe: 182

Start und Ziel: Ignaz-Pleyel-Platz, 3701 Ruppersthal

Unsere Dauer inkl. Fotos, 2 Einkehrpausen: rund 3 ½ Stunden. Die letzte Pause am Beberlberg lasse ich hier unerwähnt, die war nämlich länger. Wir mussten auch noch mit unserem Geschäftspartner, dem Lössguide Fritz Genger, etwas länger plaudern.

Unsere Wandertipps: Großstadtwanderer

Zusätzliche Hinweise aus unserer Sicht: Verpflegung bei Bedarf mitnehmen. Entlang der Strecke einige Rastmöglichkeiten gefunden. Übrigens, die Runde ist seit 2022 auch als >>tut gut<< Wanderweg (unter Großweikersdorf, Runde 3) geführt, obwohl es momentan nur die Hinweisschilder "Ruppersthaler Wanderweg" gibt. Diese Markierung ist aber tadellos.

Wien, 11.09.2022

Transparenz

Fotos von Fotografin Renate, www.fotografinrenate.at. Text bei Renate Stigler. Keine bezahlte Werbeeinschaltung. Bei diesem Text handelt es sich um persönliche Erfahrungen, die eine werbende Wirkung haben könnten! Weiters ist es eine Momentaufnahme am Tage unseres Besuches. Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.

Achso, wenn du Rechtschreibfehler findest, dann kannst du es mir gerne sagen oder dir behalten. Ich mache mir dann einfach wieder welche.