Krisenkochbuch

"Dann fangen wir halt wieder zum Kochen in den eigenen vier Wänden an!"

Ein Satz, den ich in letzter Zeit wieder öfter lese. Schuld ist die neue Verordnung ab kommenden Montag (28.09.20), die besagt, dass man in Wien nur noch etwas zum Essen bekommt, wenn man seine Daten hinterlässt. Zumindest Name, Telefonnummer und/oder Mailadresse. Ein wahnsinniger Aufwand für die ohnehin schon geplagten Wirte. Ein Missbrauch des Datenschutzes wettern die anderen. Einigen ist es wurscht, da wir ohnehin permanent irgendwo unsere Daten preis geben.

Ich frage mich, wo wird das hinführen? Die Wirten sollten sich auf deren Kernkompetenz beschränken, nämlich kochen und Gäste betreuen und verwöhnen, anstatt im Bürokram zu ersticken. Und muss ich jetzt wirklich, wenn ich mal einen Kaffee trinken möchte meine Daten bekannt geben? Hätte es nicht gereicht, einfach wie bisher einen Aufruf zu tätigen, sollte tatsächlich ein Corona-Fall in einem besagten Lokal auftreten? Und vor allem, wenn etwas passiert, werde ich dann wirklich verständigt? Fragen über Fragen. 

Dann stellen wir uns sicherheitshalber wieder selbst an den Herd und kramen mein Krisenkochbuch hervor. Das Kochbuch habe ich mit Beginn des Lockdowns in Österreich gestartet und eigentlich mit Aufhebung der Beschränkungen beendet. Eigentlich dachte ich, ich hätte es mit den 1-2-3 Keksen für immer geschlossen.

Nun ist es wieder aktuell. Dann schauen wir halt, was wir so in der Lockdown-Zeit gekocht haben und fangen wieder von vorne an. Einfach auf die Bilder klicken und zu den Rezepten kommen.

Hauptspeisen - oft auch Resteverwertung

Frühstück, Abendessen oder Snacks zwischendurch

Mehlspeisen, Kekse, Kleinigkeiten

Suppen