Der östlichste Berg Österreichs

Die Königswarte liegt in den niederen Karpaten direkt an der Grenze zur Slowakei und gilt als der östlichste Berg in Österreich.

Gut, ich weiß, die westlichen Bundesländer werden nun leicht die Nase rümpfen, aber ganz ehrlich, eine Seehöhe von immerhin 344 m am Beginn der pannonischen Tiefebene ist schon beachtlich.

Nächst dem Gipfel, direkt an der Gemeindegrenze von Wolfsthal und Berg steht ein knapp 23 m hoher Aussichtsturm. Von der Plattform, erreichbar nach 120 Stufen, eröffnet sich dem neugierigen Wanderer ein Fernblick der besonderen Art. Tief in die Slowakei, ins Burgenland bis zur Rax und dem Schneeberg reicht bei entsprechendem Wetter die Fernsicht. Ebenso könnte man als Wiener fast nachschauen, ob man die Fenster geschlossen hat.

Zu Füßen befindet sich die Fernmeldeaufklärungsanlage Königswarte des Heeres-Nachrichtenamtes, die hier ab 1958 mit Hilfe der USA errichtet wurde.

Los geht es

Wir lassen unser Auto in Berg beim Gemeindeamt stehen, trinken noch rasch etwas in dem einladenden Dorfwirtshaus und marschieren los. Gut beschrieben ist der Weg. Nach rund 5 Minuten erreichen wir den Bratislava-Blick und winken mal kurz in die Slowakei.

Weiter geht es ständig leicht ansteigend auf einer geschotterten Straße. Wir kommen bei der Peter und Paul Kapelle vorbei, durchwandern den schattigen Laubmischwald aus Eschen, Buchen und Eichen. Es ist August, die Gelsen haben anscheinend Hunger - also empfiehlt sich ein Gelsenmittel mitzunehmen.

Am Aussichtsturm angekommen

Nach einer knappen Stunde haben wir den Aussichtsturm erreicht. Hier gibt es auch eine gemütliche Tisch-Bank zum Ausruhen.

Der anspruchsvollere Abstieg

Weiter geht es durch eine recht karge Landschaft. Wir haben den etwas anspruchsvolleren Abstieg über den Süd-West Hang gewählt. Gutes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen und Trittsicherheit empfiehlt sich sehr. Wir durchwandern schattige Waldstücke und sonnige Wiesen, quetschen uns durch ein Weidegatter um plötzlich drei Eseln zu begegnen. Eine besondere Tierbegegnung!

Weiter geht der holprige Weg in Serpentinen durch den Wald bergab, bis wir den Taleinschnitt des Hindlerberges erreichen. Von nun an wird es ebener und schon bald erreichen wir die Asphaltstraße, die uns bis zu unserem Auto führt.

Der Rückweg war ebenso in etwa eine gute Stunde.

Unser persönliches Fazit: eine gemütliche Wanderung mit grandiosen Ausblicken in die Landschaft. Nachdem wir in einer sehr gewitterträchtigen Luft unterwegs waren, haben wir dementsprechend geschwitzt.

Kleiner Tipp: eine Ortschaft weiter, in Kittsee, gibt es die Schokoladenfirma Hauswirth mit Ab-Werk-Verkauf. Und rund 12 km zurück Richtung Wien, in Hainburg, kann man sich danach im Donaucafe hervorragend stärken.

CÄSAR-Bus -> Wir sind da

Noch leben wir und bieten Wanderbusse ab 10 Personen an. Organisieren auf Anfrage den kompletten Ausflug samt weiteren Programmpunkten.

Transparenz

Fotos von Fotografin Renate, www.fotografinrenate.at. Text bei Renate Stigler. Keine bezahlte Werbeeinschaltung. Bei diesem Text handelt es sich um persönliche Erfahrungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde! Achso, wenn du Rechtschreibfehler findest, dann kannst du es mir gerne sagen oder dir behalten. Ich mache mir dann einfach wieder welche.

Gerne stehe ich aber für bezahlte Aufträge zur Verfügung. Infos bei mir.