Landschaft und viele Tiere

Mistelbach, Niederösterreich

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Gleich zu Beginn der Rundwanderung empfangen uns freundliche Einwohner.

Wir haben heute extra die >>tut gut<< Wanderwege in Mistelbach ausgesucht, da hier alle 3, unterschiedlich langen, Rundwege gemeinsam starten, sich dann langsam trennen und gemeinsam wieder zurück zum Parkplatz führen. Somit können wir nach Lust und Laune, vor allem aber nach der instabilen Wetterlage die Weglänge und Ausbleibezeit bestimmen.

Los geht es bei der Landwirtschaftlichen Fachschule. Zur Auswahl steht: Route 1 - Rund um den Dionysosweg, Route 2 - Waldlehrpfadweg und Route 3 - Totenhauerweg.

Nach der freundlichen Begegnung führt der Dionysosweg, benannt nach dem antiken Gott des Weines, der Vegetation, der Frauen und des Theaters entlang einigen interessanten Stationen bis zum Weinviertelfries. Leider ist dieses derzeit aufgrund von Sturmschäden gesperrt, man kann jedoch auf die kleine Aussichtsplattform und genießt unglaublich schöne Ausblicke. Wir sehen sogar die zwei "weißen Golfbälle", die Radarstation am Buschberg, der höchsten Erhebung der Leiserberge.

Der asphaltierte Weg geht in naturbeschaffene Feldwege über. Hier machen sich die letzten Regentage bemerkbar. Wobei mich die, von Natur geschaffenen Eisbilder in den Traktorspuren faszinieren. Unser Blick schweift über die kleinen Hügel hinweg, erreicht Eibesthal und davor eine große Ansammlung von Rehen.

An der Abzweigung am Trausnitzerberg, wo sich Route 3 von den anderen beiden Strecken trennt, beschließen wir, aufgrund des eisigen Windes, auf Route 2 zu wechseln. Wirklich super, dass es diese Möglichkeit gibt. Am Marterl, wo sich dann Route 1 und 2 trennen, machen wir eine kleine Pause. Hier steht eine knallgelbe Bank und ein Mistkübel. Es gibt heißen Tee, Salzstangerl, die wir am Hauptplatz in Mistelbach besorgt hatten, Knabbernossi und Knoppers.

Über unsere Köpfe fliegt ein Silberreiher hinweg. In der Ferne hören wir einen Greifvogel.

Der Weg geht gemütlich weiter Richtung Martinsklause. Leider ist das Lokal aufgrund Corona derzeit geschlossen. Schön wäre jetzt eine Mittagsrast.

Wir begehen gerade den Waldlehrpfad mit vielen Rastmöglichkeiten sowie einen großen Kinderspielplatz. Ein kleines, steiles Stück noch, dann geht es wieder leicht bergab. In den Bäumen über uns sehen wir einen Buntspecht, einen Kleiber und viele Stieglitze.

Wir passieren die Kirche Maria Rast und kommen über das MAMUZ, mit dem Nitsch-Museum, wieder zurück zum Auto.

Und jetzt ab nachhause, wo es aus dem Krisenkochbuch Spareribs gibt.

Übrigens, wir waren rund 2 1/2 Stunden unterwegs.

Der Weg ist laut Internet in etwa 6Km mit rund 120 Höhenmetern. Weitere Beschreibung unter https://wanderwege.noetutgut.at/.

Wien, 31.01.2021

Transparenz

Fotos von Fotografin Renate, www.fotografinrenate.at. Text bei Renate Stigler. Keine bezahlte Werbeeinschaltung. Bei diesem Text handelt es sich um persönliche Erfahrungen, die eine werbende Wirkung haben könnten! Weiters ist es eine Momentaufnahme am Tage unseres Besuches. Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.

Achso, wenn du Rechtschreibfehler findest, dann kannst du es mir gerne sagen oder dir behalten. Ich mache mir dann einfach wieder welche.