Rundblickeweg

Hirschbach, Mühlviertel, Oberösterreich

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Wieder einmal zieht es uns nach Hirschbach. Nach einem raschen Getränk im Wirtshaus, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, geht es los. Übrigens, ich freue mich schon jetzt - gibt es zum Schluss einen herrlichen Schweinsbraten aus dem guten alten Holzofen. Jedoch zuvor müssen mal Kalorien verbrannt werden.

Der Weg ist ohne große Anstrengung zu meistern. Wir passieren einen kleinen Teich, durchstreifen kurze Waldpassagen, lassen ein weiteres Gasthaus rechts liegen und spazieren links am Flughafen vorbei. Wobei Flughafen für uns Wiener recht witzig ist. Mit Schwechat hat dieses kleine Fleckchen nichts zu tun.

Ich genieße die frische Luft, die kleinen und großen Tiere und die sanften Frühlingsanzeichen.

Langsam steigt der Weg an und es wird klar, wieso der Weg "Rundblickeweg" heißt - trotz des schon wieder mal trüben Wetters wird das Panorama immer beeindruckender.

Wir haben den höchsten Punkt "Am Luag" auf einer Seehöhe von 781 m erreicht und genießen den Weitblick. "Bei guter Fernsicht konntest du....

... beinahe das ganze östliche Mühlviertel (vom Sternstein 1.122 m im Hintergrund) und sogar bis zum Ötscher 1.893 m und Schneeberg 2.076 m in Niederösterreich sehen. Leider siehst du das hier nicht mehr, die Natur verändert sich. Auch das westliche Mühlviertel ist schön."

Mich fasziniert diese Tafel an diesem schönen Aussichtsplatz. Hier, wo Natur Natur sein darf. Hier, wo nicht der Mensch ständig die Bäume und Sträucher in Schach hält, nur um an der schönen Aussicht festzuhalten. Oft haben wir schon Aussichtsplätzchen besucht, wo Türme höher gebaut werden, Bäume gefällt werden, die Natur in Schach gehalten wird, nur um die Fernsicht nicht zu zerstören. Doch hier müssen wir Menschen zurückstecken. Ein herrliches Gefühl.

Nach einer kurzen Rast ziehen wir weiter. Ich habe das Gefühl, den Schweinsbraten bis hier herauf schon riechen zu können. Von nun an geht es nur noch bergab. Ziel erreicht. Dann mal Mahlzeit. Danach fahren wir gut gelaunt und gestärkt zurück ins unser Quartier zum Forellenwirt.

Strecke lt. Angaben: 9 km

Höhenmeter: tja, einmal heißt es 100 m, dann wieder 179 m. Wie auch immer, ist aber eine leichte Runde ohne wirkliche Anstrengung.

Start und Ziel: Beim Kulturwirtshaus Pammer

Unsere Dauer inkl. Fotos, zwei kurzen Pausen: 3 Stunden

Kleiner Tipp aus Sicht der Großstadtwanderer: Verpflegung bei Bedarf mitnehmen. Jedoch einen Einkehrschwung beim Pammer einplanen - Öffnungszeiten im Internet. Am Tag unserer Wanderung gut beschildert. Wir haben entlang der Route nicht mal eine Handvoll Bankerl gefunden.

Wien, 26.04.2022

Transparenz

Fotos von Fotografin Renate, www.fotografinrenate.at. Text bei Renate Stigler. Keine bezahlte Werbeeinschaltung. Bei diesem Text handelt es sich um persönliche Erfahrungen, die eine werbende Wirkung haben könnten! Weiters ist es eine Momentaufnahme am Tage unseres Besuches. Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.

Achso, wenn du Rechtschreibfehler findest, dann kannst du es mir gerne sagen oder dir behalten. Ich mache mir dann einfach wieder welche.