Freistadt Rust

Die Stadt der Störche und des edlen Weines

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Ein Jahr Corona in Österreich. Ein Jahr, in dem Reisen mehr wie eingeschränkt ist war und wir dadurch auch nicht Lust verspürten, durch Städte zu schlendern. Liegt aber auch an uns, denn wenn wir Städte besuchen, dann befinden sich diese fast ausschließlich hinter der Staatsgrenze. Wie gesagt, seit einem Jahr ist das nicht mehr so einfach möglich. Heute haben wir aber wieder Lust.

Unsere erste Wahl trifft auf die kleine Freistadt Rust im Burgenland. Ich kenne Rust vom Vorbeifahren, wenn wir als CÄSAR mit Reisegruppen zu den Seefestspielen Mörbisch fahren. Rust direkt, wenn wir mit Gruppen zur Schiffsanlegestelle, zur "Alten Schmiede", zum Adventmarkt oder zum Ganslfest fahren. Eigentlich immer, wenn Rust mit Menschen überfüllt ist.

Nun nutzen wir die Coronazeit und fahren frühmorgens in die kleine Stadt, die menschenleer und ausgestorben scheint. Das erste Mal, dass wir die wunderschönen Häuserzeilen wahrnehmen. Ein Parkplatz am Conradplatz ist überhaupt kein Thema. Wir ziehen durch die Hauptstraße. Genießen die herrlichen Sonnenstrahlen. Die bunten Häuserfronten.

Schon bald führt uns unser Weg bei zwei, sonst mit Touristen gut gefüllten, Hotels vorbei. Weiter geht es die Seestraße entlang bis zum Ruster Seehafen. Zum ersten Mal in meinem Leben, denn soweit sind wir mit unseren Gruppen noch gar nie gekommen.

Sehr menschenleer. Und so schade, dass das Restaurant Katamaran geschlossen hat. Sogar dem Parkplatz ist schon fad. Gähnende Leere.

Wir gehen wieder zurück in die Altstadt, lassen uns treiben. Hauptstraße - Kirchengasse. Dürfen noch einen kurzen Blick in die Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit werfen.

Weiter die Kirchengasse entlang, durchqueren das Rathaus von allen Seiten. Wandern vorbei an der Toleranzkirche bis zur Weinberggasse. Ein Stück entlang der gewohnten Durchzugstrecke nach Mörbisch.

Dann zweigen wir wieder ab in die Setzgasse, über den Parkplatz am Rande der Altstadt gehen wir wieder ins Zentrum.

Und finden den kleinen Geschenkeladen von Conrad, wo wir gleich ein tolles Geschenk für unseren baldigen Jahrestag erstehen. Endlich wieder mal gemeinsam shoppen und schöne Dinge kaufen! Ich fühle mich wie im Paradies. Und die Dame an der Kassa war auch noch so nett. Hat uns viel Freude mit dem schönen Unikat gewünscht. Und das werden wir haben. Ganz bestimmt.

Wir streifen die Fischerkirche. Ein letzter Blick auf den Rathausplatz.

Und dann ab zum Auto. Jetzt eine kleine Stärkung und auf den Storchenweg. Noch sind wir mir Rust nicht fertig.

Übrigens, wir waren 2 1/2 Stunden unterwegs.

Wien, 28.02.2021

Transparenz

Fotos von Fotografin Renate, www.fotografinrenate.at. Text bei Renate Stigler. Keine bezahlte Werbeeinschaltung. Bei diesem Text handelt es sich um persönliche Erfahrungen, die eine werbende Wirkung haben könnten! Weiters ist es eine Momentaufnahme am Tage unseres Besuches. Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.

Achso, wenn du Rechtschreibfehler findest, dann kannst du es mir gerne sagen oder dir behalten. Ich mache mir dann einfach wieder welche.